Dachsanierung
Über ein ungedämmtes Dach entweicht ein erheblicher Teil der Heizwärme. Die Sanierung ist der richtige Moment, Dämmung, Dichtheit und Photovoltaik zusammen zu denken.
Ein Dach wird für Jahrzehnte gebaut. Wer die Eindeckung erneuert, ohne die Dämmung auf den aktuellen Stand zu bringen, vergibt eine Gelegenheit, die so schnell nicht wiederkommt – und muss unter Umständen sogar nachbessern, denn das GEG stellt bei der Dachsanierung konkrete Anforderungen.
Die passende Dämmvariante finden
- Aufsparrendämmung: Die leistungsfähigste Lösung bei neuer Eindeckung – durchgehende Dämmebene ohne Wärmebrücken, Wohnraum bleibt unangetastet.
- Zwischensparrendämmung: Wirtschaftlich bei intakter Eindeckung, oft kombiniert mit einer Untersparrenebene.
- Oberste Geschossdecke: Wird das Dachgeschoss nicht bewohnt, ist die Deckendämmung häufig die effizienteste Maßnahme – und teils sogar Pflicht.
Worauf ich besonders achte
- Luftdichtheit und Dampfbremse: Die häufigste Ursache für Bauschäden im Dach sind fehlerhafte Anschlüsse – hier entscheidet sich die Qualität der Sanierung.
- Detailpunkte: Traufe, Ortgang, Gauben und Durchdringungen werden mitgeplant statt auf der Baustelle improvisiert.
- Photovoltaik gleich mitdenken: Unterkonstruktion, Leitungswege und Statik lassen sich bei der Sanierung ohne Mehraufwand vorbereiten.
- Sommerlicher Hitzeschutz: Die richtige Dämmstoffwahl hält das Dachgeschoss auch im Juli bewohnbar.
Förderung für das Dach
Die Dachdämmung wird als Einzelmaßnahme der Gebäudehülle über das BAFA gefördert – typischerweise mit 15 %, mit iSFP-Bonus 20 %. Ich erstelle die nötige technische Projektbeschreibung und begleite den Antrag.
Stand: Juli 2026. Förderprogramme und Fördersätze ändern sich laufend – den für Sie gültigen Stand prüfe ich vor der Antragstellung tagesaktuell.Von der Bestandsaufnahme über den U-Wert-Nachweis bis zur Prüfung der Dachdecker-Angebote: Sie erhalten eine unabhängige Planung, die Handwerkern klare Vorgaben macht.