Fassadendämmung (WDVS)
Eine gedämmte Fassade senkt Heizkosten, verbessert die Behaglichkeit und schützt die Bausubstanz – wenn Dämmstoff, Details und Ausführung stimmen.
Die Außenwand ist meist die größte Fläche der Gebäudehülle – entsprechend groß ist ihr Anteil an den Wärmeverlusten. Ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) kann den Wärmedurchgang der Wand auf einen Bruchteil reduzieren. Damit das Ergebnis hält, was die Broschüren versprechen, kommt es auf Planung und Detailarbeit an.
Was eine gute Planung leistet
- Bestandsanalyse: Wandaufbau, Feuchtesituation und Untergrund entscheiden über das passende System.
- Dämmstoffwahl mit Abwägung: EPS, Mineralwolle oder Holzfaser – jede Variante hat Stärken bei Preis, Brandschutz, Schallschutz und Ökologie.
- Dämmstärke und U-Wert-Nachweis: Ich berechne, welche Stärke die Anforderungen des GEG erfüllt und wo das wirtschaftliche Optimum liegt.
- Kritische Detailpunkte: Sockel, Fensterlaibungen, Rollladenkästen und Dachanschlüsse sind die Stellen, an denen Dämmungen scheitern – oder überzeugen.
- Feuchteschutz: Taupunktlage und Anschlussdetails werden so geplant, dass Schimmel und Bauschäden keine Chance haben.
Gut zu wissen
Wird eine Fassade ohnehin neu verputzt oder umfangreich instandgesetzt, greifen ab einem bestimmten Umfang die Dämmanforderungen des GEG – die Dämmung gleich mitzudenken ist dann fast immer die wirtschaftlichste Lösung, denn Gerüst und Putzarbeiten fallen ohnehin an.
Förderung für die Fassade
Die Dämmung der Außenwand wird als Einzelmaßnahme über das BAFA bezuschusst – typischerweise mit 15 %, mit vorliegendem Sanierungsfahrplan 20 %. Voraussetzung ist die Einbindung eines gelisteten Energieeffizienz-Experten.
Stand: Juli 2026. Förderprogramme und Fördersätze ändern sich laufend – den für Sie gültigen Stand prüfe ich vor der Antragstellung tagesaktuell.Auf Wunsch begleite ich auch die Umsetzung: von der Prüfung der Handwerkerangebote bis zur Kontrolle der entscheidenden Details auf der Baustelle.