Fenster- und Haustürtausch
Neue Fenster und Haustüren senken Wärmeverluste spürbar – entscheidend sind die richtige Auswahl und ein handwerklich sauberer Einbau.
Alte Fenster sind oft die schwächste Stelle der Gebäudehülle: Sie lassen Wärme entweichen, ziehen spürbar und mindern den Wohnkomfort. Moderne Fenster mit Dreifachverglasung erreichen U-Werte, von denen alte Isolierverglasungen weit entfernt sind – doch das beste Fenster nützt wenig, wenn der Einbau nicht stimmt.
Die richtigen Fenster auswählen
- Verglasung: Zweifach oder dreifach, Ug-Wert, Uw-Wert und „warme Kante" – ich übersetze die Datenblätter in eine klare Empfehlung.
- Rahmenmaterial: Kunststoff, Holz oder Holz-Aluminium.
- Gesamtbetrachtung: Der Uw-Wert des kompletten Fensters muss die Förderanforderungen erfüllen, nicht nur der Glaswert.
Einbau und Zusammenspiel mit dem Gebäude
- Fachgerechte Montage: Luftdichter Anschluss innen, schlagregendichter Anschluss außen – nach anerkannten Regeln der Technik.
- Anschlussdetails: Laibung, Fensterbank und Rollladenkasten werden mitgeplant, besonders wenn später eine Fassadendämmung folgt.
- Lüftungskonzept: Dichtere Fenster verändern den Luftaustausch im Haus. Damit Feuchte und Schimmel keine Chance haben, gehört zum Fenstertausch ein Lüftungskonzept. Die Berechnungen kann ich auf Wunsch für Sie durchführen.
Auch die Haustür zählt
- Wärmeschutz: Moderne Haustüren erreichen Dämmwerte, die alte Türen weit unterbieten – und beenden die kalte Zugluft im Flur.
- Als reine Einzelmaßnahme: Manchmal geht es nur um die neue Haustür – auch dafür sichere ich Ihnen die Förderung, ganz ohne Komplettberatung.
Förderung für Fenster und Haustüren
Fenster- wie Haustürtausch werden als Einzelmaßnahme über das BAFA bezuschusst – typischerweise mit 15 %, mit vorliegendem Sanierungsfahrplan 20 %. Voraussetzung sind die Einhaltung der technischen Mindestanforderungen und die Einbindung eines Energieeffizienz-Experten.
Stand: Juli 2026. Förderprogramme und Fördersätze ändern sich laufend – den für Sie gültigen Stand prüfe ich vor der Antragstellung tagesaktuell.Tipp: Wenn mittelfristig auch eine Fassadendämmung geplant ist, lohnt es sich, die Einbauposition der Fenster schon jetzt darauf abzustimmen – das vermeidet Wärmebrücken und doppelte Arbeiten.